Das Finanzamt: Veraltet und staubig – oder nicht?

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Hallo wir sind Leonie, Anna, und Leonie,

und diese Frage haben wir uns bei unserer Bewerbung ebenfalls gestellt. Gedacht haben wir dabei an stupides Abarbeiten von Steuererklärungen – vor allem das NUR Steuererklärungen bearbeitet werden und dass jede/r Mitarbeiter/in für sich dabei in einem Büro sitzt.

Aber nicht, dass ihr denkt, dass wir nur schlechte Erwartungen hatten. Auf keinen Fall! Man darf nicht vergessen, dass das Finanzamt einer der sichersten Arbeitgeber ist, gerade in Zeiten von Corona. Und apropos Geld. Die Bezahlung ist auch nicht schlecht, denn nicht jeder hat schon während seines Studiums ein Gehalt von 1.269 Euro.

Ebenso wird man feststellen, je mehr man sich mit dem Beruf beschäftigt, desto vielfältiger wird er. Man glaubt gar nicht was einem alles im Finanzamt begegnen kann. Von der Betriebsprüfung über die Allgemeine Veranlagung von Unternehmen oder einem Abstecher in die Vollstreckung bis hin zum Arbeitnehmerbereich, in dem wir uns gerade befinden, ist alles dabei.

Nach vier Wochen können wir euch sagen, dass das Finanzamt ganz gewiss nicht veraltet und staubig ist!

An unserem ersten Tag wurden wir von unserer Ausbildungsleiterin sowie dem Leiter der Geschäftsstelle begrüßt und zunächst in die wichtigsten Abläufe im Finanzamt eingewiesen. Dabei ist ein papierloses Arbeiten im Amt wichtig was man bei der täglichen Arbeit merkt. Nur noch in notwendigen Fällen werden Akten geführt. Den größten Teil können wir in digitaler Form hinterlegen. Auch sonst unterstützt uns die Technik. Sei es bei Recherchearbeiten oder Vorlagen für Anschreiben.

Trotz der technischen Möglichkeiten bleibt ein Blick in das dicke, dunkelgrüne Handbuch (Einkommensteuergesetz) nicht aus, denn jeder Fall ist individuell und erfordert steuerliche Expertise. Und ob man es glaubt oder nicht, selbst uns Azubis wird großes Vertrauen entgegen gebracht, denn wir durften schon am zweiten Tag selbständig Fälle bearbeiten. Ob bereits um 6 Uhr morgens oder bis 19 Uhr abends, völlig egal, dank der Gleitzeit – wobei wir uns stets an die Zeiten unserer Ausbildenderinnen und Ausbilder anpassen, damit unsere Fragen schnellstmöglich geklärt werden können. Innerhalb unserer Arbeitszeit kümmern wir uns um unsere “heiß geliebten“ Steuererklärungen und auch wenn Corona gerade den persönlichen Kontakt zu den Steuerpflichtigen verhindert, kümmern wir uns gerne um zahlreiche Rückfragen.

Jetzt kommt für uns das Wichtigste: Das kollegiale Umfeld. Euch erwarten hier liebevolle, humorvolle, offene und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen bei denen Motivation ganz GROSSgeschrieben wird. Nicht nur, dass ihr euch jederzeit auf sie verlassen könnt sondern auch der soziale Kontakt zwischen Ausbilder/in und Azubi wird gesucht. Ihr könnt euch jederzeit auf sie verlassen. Euch wird ein aufgelockertes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld erwarten.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in unsere ersten Wochen im Finanzamt Gifhorn. Wir hoffen euch mit diesem Blogbeitrag für eine Ausbildung oder ein duales Studium bei den Finanzämtern Niedersachsen begeistern zu können. Denn wir können unsere weitere Zeit hier kaum erwarten.

Wir freuen uns darauf euch vielleicht schon bald als unsere neuen Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu dürfen ; )

Liebe Grüße
von Leonie, Anna und Leonie

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